Kuppel

Das Fresko erweckt den Eindruck einer dreidimensionalen Kuppel.
Das Fresko erweckt den Eindruck einer dreidimensionalen Kuppel.

Die Hängekuppel über rechteckigem Grundriss (12,30 m x 16,60 m) ragt bis über den ersten Kehlbalken im Dach. Mit ½ Stein-dicken Ziegel ist die Grenze des Materials erreicht, d.h. nur Steine aus dem besten Brand fanden Verwendung.

Das Kuppelfresko von Giovanni Franscesco Marchini (1714-1716) ist bewusst relativ dunkel gehalten, um den Kontrast zu den gemalten Tageslichtpunkten (Fenster) und der Laterne zu verstärken. Der Ring an der Laterne trägt die Inschrift (übersetzt): „Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit. Alleluja“. In den Ecken sind die vier Evangelisten mit ihren Symbolen zu sehen. Die beste Sicht auf die Perspektivkonstruktion besteht vom zweiten Joch aus.

Walburga Hepple